Die Sinne der Rennmaus

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  • Augen: Ihre weit vorstehenden Augen erzeugen ein besonderes großes Sehfeld. Mit ihrem Rundrumblick können die Rennmäuse sogar nahende Greifvögel erkennen, ohne ständig nach oben schauen zu müssen. Allerdings sehen sie kaum dreidimensional, da die Sehfelder beider Augen kaum überlappen.

    Nase: Auf einem Quadratzentimeter Innenfläche finden sich mehr Riechzellen als beim Menschen. Das ist erforderlich denn die Rennmäuse verwenden eine uns verschlossene Duftsprache, in der verschiedene Düfte ihre jeweils ganz eigene Bedeutung haben.

    Tasthaare: Der ihre Körperbreite ragenden Tasthaare wissen die Tiere selbst im Dunkeln über ihr unmittelbares Umfeld Bescheid. Denn damit erspüren sie schon einen Gegenstand, bevor sie ihn mit ihrem Körper berührt haben. Und den Durchmesser von Gängen oder Röhren.

    Ohren: Die Rennmäuse können fiepen, nicht etwa brummen hören. Es liegt daran dass sich deren ihre Lautäußerungen mehr im hochfrequenten Schallbereich bewegen. Daran ist das empfindliche Gehör der Rennmäuse angepasst. Die Rennmäuse können sogar Töne wahrnehmen die weit über den Hörvermögen des Menschen liegt.

    Nagezähne: Die ständig nachgewachssenden Nagezähne der Rennmäuse sind Werkzeug und Waffe zugleich. Die Rennmäuse nagen ausgesprochen sehr gerne. Messerscharf dringen die Zähne in das Fell von Feinden und manchmal leider auch bei Pflegemaßnahmen in die Finger von Menschen, wenn die im Grunde sehr zutraulichen Rennmäuse ausnahmsweise einmal aggressiv sind.

    Krallen: Die ausgeprägten Krallen braucht das Wildtier zum Graben seiner weitläufigen Erdbauten. Und natürlich zur der Verteidigung.

    Füßchen: Beim Hinsehen erkennt man dass die Sohlen der Hinterläufe oben behaart, die Vorderpfoten unten unbehaart sind. Das ist auch gut so. Denn so sind die Hinterläufe besser gegen Sommerheißen und Winterkalten Steppenboden geschützt. Und mit haarlosen Pfötchen lässt es sich besser zu greifen.

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